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Der Herdecker Beratungsscheck

Menschen mit einer Demenz und ihre Angehörigen haben viele Fragen. Das zeigen Studien, aber auch die Befragung von Ärzten, Pflegediensten und anderen in der Stadt Herdecke. Insbesondere zu

  • Pflege und Pflegeversicherung
  • Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht,
  • oder zu Hilfen im Alltag,

benötigen die Ratsuchenden Informationen und Beratung.

Dieser Beratungsbedarf kann jedoch in den Arztpraxen oder bei Pflegediensten in vielen Fällen nicht bearbeitet werden. Es fehlt an Zeit und an dem oft sehr spezifischen Wissen. Hier können andere Beratungsangebote in Herdecke und Umgebung helfen, aber dort kommen viele Ratsuchende nicht an. Vor diesem Hintergrund ist die Idee zum Herdecker Beratungsscheck entstanden.

Der Herdecker Beratungsscheck vermittelt den Ratsuchenden aktiv und passgenau und vor allem ohne lange Suche in die notwendige Beratung und Unterstützung.

Poster zum Beratungscheck

Das Verfahren zum Herdecker Beratungsscheck

Wird z.B. bei einem Patientengespräch beim Hausarzt, bei der Pflegeüberleitung des Krankenhauses oder in der Apotheke deutlich, dass ein weitergehener Beratungsbedarf zu den oben genannten Themen vorliegt, wird der Herdecker Beratungsscheck eingesetzt.

Der Beratungsscheck ist ein einfaches Formular, das die Kontaktdaten, die Einwilligung und erste mögliche Beratungsthemen der Ratsuchenden enthält, und nach dem Ausfüllen an die Pflegeberatungsstelle der Stadt Herdecke weitergeleitet wird

Die MitarbeiterInnen der Pflegeberatung nehmen Kontakt zu den Ratsuchenden auf, klären den Informations-, Hilfe und Beratungsbedarf ab und bieten ggf. sogar eine häusliche Beratung an. Sollten besondere Anliegen vorliegen, die die Arbeitsbereiche der MitarbeiterInnen überschreiten, werden diese an passende Angebote weitergeleitet.

Zielgruppe und Nutzen des Herdecker Beratungsschecks

Der Beratungsscheck richtet sich – im Unterschied zu den anderen Projektmaßnahmen - an alle älteren Patienten/Bürger mit Beratungsbedarf.

Vom Einsatz des „Herdecker Beratungsscheck“ als Instrument profitieren alle Beteiligten:

  • Niedergelassene Ärzte, Pflegedienste und andere werden entlastet.
  • Älteren Bürgern, die Fragen zur Pflegeversicherung oder zu Vorsorgedokumenten haben, kann unmittelbar geholfen werden.
  • Die bestehende Infrastruktur, insbesondere die der Stadt Herdecke, wird besser genutzt. Der Bekanntheitsgrad der kommunalen Pflegeberatung steigt.
  • Das konkrete Beratungsaufkommen wird ermittelt und kann zielgenau zu den richtigen Ansprechpartnern weitergegeben werden.

 

Fachveranstaltung im Rahmen des Projektes "Blickwechsel Demenz. NRW." in Kooperation mit der KGNW. Weiterführende Infos und Anmeldung [Mehr]
Hier geht es zum Download [Mehr]
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Förderung von 2005 bis 2012 durch die
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