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Menschen mit Demenz brauchen eine andere Krankenhausversorgung

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v.li.: Dr. Bernd Zimmer (Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein), Barbara Steffens (Gesundheitsministerin des Landes NRW), Dr. Susanne Angerhausen (Projektleiterin GSP - Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte), Elke Harms (Pflegedirektorin Allgemeinen Krankenhauses Viersen) und Dr. Stefan Schmidt-Troschke (Ärztlicher Direktor Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke).

Ministerin Steffens und der Paritätische NRW wollen Modellprojekte in die Fläche bringen

Düsseldorf, 22.11.2011. Krankenhäuser sind mit ihren Versorgungsabläufen und Routinen in der Regel nicht auf die steigende Zahl von älteren Patientinnen und Patienten eingestellt, die neben ihrer akuten Erkrankung an einer kognitiven Störungen oder einer Demenz leiden. So entstehen Risiken für die Patientinnen und Patienten sowie Belastungen für die Angehörigen und für die Mitarbeitenden.

Einige Krankenhäuser stellen sich inzwischen diesem Problem und haben damit begonnen neue Versorgungskonzepte für diese Patientengruppe zu entwickeln. „Es zeigt sich in unseren Projekten, dass in den Krankenhäusern schon mit relativ kleinen Veränderungen positive Effekte für die Patientinnen und Patienten erreicht werden können“, so Klaus Bremen vom Paritätischen in Nordrhein-Westfalen auf der Fachtagung „Menschen mit Demenz im Krankenhaus – Neue Wege in der Versorgung“, die heute am 22.11.2011 im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf stattfindet.

"Wir brauchen eine bessere Qualität der Versorgung nicht nur in Modellprojekten, sondern flächendeckend. Beispiele zeigen, dass mehr Menschlichkeit im Gesundheitssystem nicht zwingend mit Mehrkosten verbunden sein muss“, brachte es Barbara Steffens, Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen in Ihrer Eröffnungsrede auf den Punkt. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter hat die Fachtagung gefördert.
Veranstalter der Tagung ist die „GSP – Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH“, eine Projektgesellschaft des Paritätischen in Nordrhein-Westfalen.

Über 300 Personen diskutieren die vorgestellten Projekte und nutzen die Fachtagung zum intensiven Austausch. Zwei Drittel der Teilnehmer und Teilnehmerinnen kommen aus 100 Krankenhäusern in NRW (von ca. 400), ein Drittel aus Institutionen der Wohlfahrtspflege, aus Verwaltungen, von Kranken- und Pflegekassen, von Angehörigenvertretungen und aus Institutionen der Forschung und Beratung.

Quelle: www.paritaet-nrw.org

 

Interview Demenz im Krankenhaus
YouTube Beitrag vom 08.10.2013 Blickwechsel Demenz. NRW. Förderung der Umsetzung demenzsensibler Versorgungsprojekte im Krankenhaus [Mehr]


 
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